Heute um 19:43 Uhr wurden wir gemeinsam mit der FF Pürach zu einem Fassadenbrand alarmiert. Aufgrund der Gefahr eines möglichen Übergreifens der Flammen auf den Dachstuhl wurde zusätzlich die FF Mauthausen mit DrillX und Teleskopmastbühne (TMB) nachalarmiert.
Beim Eintreffen am Einsatzort stellte sich folgende Lage dar:
Ein Holzstapel im Bereich eines Einfamilienhauses stand in Brand. Umgehend wurde durch unser RLF eine Angriffsleitung aufgebaut und erste Löschmaßnahmen unter Einsatz von Netzmittel durchgeführt. Parallel dazu stellte das LFA mittels Zubringerleitung die Wasserversorgung sicher.
Durch das beherzte Eingreifen der Nachbarn konnte eine größere Ausbreitung des Feuers verhindert werden.
Um 21:23 Uhr konnten wir unsere Einatzbereitschaft widerherstellen.
Am 29.04.2026 um 20:16 wurden wir mit dem Stichwort „Brand landwirtschaftliches Objekt“ gemeinsam mit der FF Pürach nach Statzing-Dorf alarmiert. Der Alarmtext verriet uns zusätzlich, dass es sich um einen Brand in einer Werkstatt handelt.
Bereits bei der Anfahrt wies uns eine dunkle schwarze Rauchwolke den Weg zum Brandobjekt. Aufgrund des bereits stark fortgeschrittenen Brandes, enormer Ausbreitungsgefahr auf den Hof selbst und der zahlreichen gelagerten Gefahrstoffe in der betroffenen Maschinenhalle wurden vom Einsatzleiter HBI Michael Mayer rasch die Alarmstufen 2 und 3 ausgelöst. Mit der höchsten Alarmstufe wurden insgesamt 15 Feuerwehren in Marsch gesetzt.
Es wurde eine umfassende Löschwasserversorgung von mehreren Wasserentnahmestellen in der Umgebung aufgebaut. Eine große Hilfe waren dabei umliegende Landwirte die uns mit ihren Vakuumfässern unterstützen. Mit mehreren Atemschutztrupps wurden umfassende Löschmaßnahmen an der Maschinenhalle durchgeführt, gleichzeitig galt es den dicht angebauten Schweinestall zu schützen.
Die umfangreichen Maßnahmen zeigten nach und nach Wirkung und so konnten sowohl die Tiere als auch das angrenzende Hauptgebäude erfolgreich geschützt werden.
Unser Dank gilt allen umliegenden Feuerwehren und Einsatzorganisationen für die tatkräftige Hilfe! Ein herzliches Dankeschön auch für die Unterstützung aus der Nachbarschaft mit Getränken und Verpflegung für die Einsatzkräfte. Besonders hervorheben möchten wir hier die Familie vom Hofladen Mayrhofer aus Katsdorf, welche mit einem riesigen Jausenpaket vorbeikam.
Aktuell laufen noch die Nacharbeiten des Brandes. Es gilt alle Geräte und Materialien wieder zu reinigen und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit zu machen. Zudem wird eine Brandwache gestellt.
Während der gestern Abend durchgeführten C-Fahrer Schulung kam unsere RLF Besatzung zufällig bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B3 vorbei. Zwei Pkw waren Höhe Matten Eder heftig kollidiert. Rettungsdienst und Polizei waren bereits an der Unfallstelle eingetroffen, seitens der Feuerwehr wurde umgehend ein Brandschutz sowie eine umfangreiche Beleuchtung aufgebaut. Die sofort nachgeforderten Feuerwehrkräfte sicherten den Einsatzort weitläufig ab & begannen nach polizeilicher Freigabe mit den Aufräumarbeiten. Nachdem der Abschleppdienst bei der Bergung der Unfallfahrzeuge unterstützt wurde, rückten wir nach rund zwei Stunden wieder ein. Die B3 war während der Einsatzdauer komplett gesperrt. Leider endete der Unfall für einen Fahrzeuglenker tödlich – wir sprechen den Angehörigen unser tiefes Mitgefühl aus!
Heute beendete ein umgestürzter Baum in der Ederstraße um 04:31 Uhr die Nachtruhe unserer Feuerwehrkameraden. Mittels Motorsäge und Handwerkzeug konnte das Verkehrshindernis rasch entfernt werden. Nach einer Stunde waren alle Arbeiten erledigt und wir konnten wieder einrücken.
Heute wurden wir um 17:50 Uhr gemeinsam mit der FF Pürach und dem Einsatzstichwort „Brand Fassade – Holzstapel brennt bei Hausmauer“ nach Steining alarmiert. Beim Eintreffen unseres ersten Fahrzeuges, welches nur fünf Minuten nach dem Sirenenalarm vor Ort war, hatte sich das Feuer bereits über die Fassade und ein Holzfenster auf den Dachstuhl ausgebreitet. Aufgrund der rasanten Brandausbreitung und um genügend Atemschutzträger am Einsatzort verfügbar zu haben, wurden vom Einsatzleiter Kommandant HBI Michael Mayer umgehend die Feuerwehren der Alarmstufe 2 samt Stützpunktgeräten wie Drohne, Teleskopmastbühne und Atemschutzfahrzeug nachalarmiert. Der rasche und gezielte Einsatz von Atemschutztrupps und C-Rohren brachte rasch den gewünschten Erfolg und eine großflächige Ausbreitung des Brandes auf den Dachstuhl und den Innenraum konnte erfolgreich verhindert werden. Die anfängliche Information, dass sich im verrauchten Gebäuden möglicherweise noch eine Person aufhalten könnte, stellte sich nach umfangreicher Kontrolle durch einen Atemschutztrupp und gezielte Belüftungsmaßnahmen glücklicherweise als nicht richtig heraus. Bereits nach rund 30 Minuten war der Brand soweit unter Kontrolle, dass ein Großteil der alarmierten Kräfte wieder abrücken konnte. Mittels Teleskopmastbühne und Drohne wurden noch gezielte Nachlöscharbeiten durchgeführt. Nach umfangreichen Reinigungsarbeiten an den Gerätschaften konnten wir uns um 21:17 Uhr wieder einsatzbereit melden.